Strahlender Becher

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Für eine Neuregistrierung ist kein realer Email-Account notwendig,
    ABER derzeit keine Registrierung möglich.

    • Strahlender Becher

      Eine Frau hat auf einem Flohmarkt in Wehrheim ein radioaktives Gefäß erstanden. Jetzt warnt das Regierungspräsidium Darmstadt vor sogenannten Radiumbechern.


      Das Regierungspräsidium Darmstadt warnt vor sogenannten Radiumbechern, die in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts auch als Radon-Emanator verkauft wurden und Radium 226 enthalten. Damals fand man es gesundheitsfördernd, Wasser hineinzufüllen und das gelöste Edelgas Radon zu trinken. Eine Frau aus dem Raum Wiesbaden hat ein solches Gefäß auf einem Flohmarkt in Wehrheim gekauft und bemerkt, dass der Becher mit radioaktiven Stoffen bestückt war. Sie informierte daraufhin die Strahlenschutzbehörde des Regierungspräsidiums.

      Die Behörde vermutet, dass etliche der Becher in Kellern liegen. Wer ein solches Stück im Schrank stehen hat, braucht eigentlich eine strahlenschutzrechtliche Genehmigung. Denn Radium hat eine Halbwertzeit von 1600 Jahren, so dass die Becher heute noch fast genauso viel Radioaktivität entfalten wie vor 100 Jahren. Vor allem, wenn der Stoff durch einen Defekt austritt oder durch den Mund aufgenommen wird, kann es zu einer erheblichen Strahlenbelastung kommen.

      Quelle: Faz.net
      Burn fuck´n Rubber not your Soul
    • Da sollte wohl lieber nicht "Prost" sagen, bei solchen Gefäß/Becher oder was immer es auch ist.

      Die Halbwertzeit beträg 1600 Jahre, das ist auch heute oft bei vielen ein Irrglaube,
      das die meinen, wenn die Atomkraftwerke abgeschaltet werden, die Energiewende beginnen kann.
      NEIN, auch diese "Reaktoren" haben eine eben solange "Nachlaufzeit", zumindest der
      radioaktiven Brennstäbe aus Uran, die irgendwo in unterirdischen Höhlen/Kammern rumlagern.

      Diese Problem wird sicher noch weitere Generationen beschäftigen.

      PS. Der Titel "Strahlender Becher" gefällt mir.