SCHLAG GEGEN KINDERPORNOS IM DARKNET: ERMITTLER FINDEN 300.000 DATEIEN!

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    • SCHLAG GEGEN KINDERPORNOS IM DARKNET: ERMITTLER FINDEN 300.000 DATEIEN!

      FAHNDERN AUS MECKLENBURG-VORPOMMERN GEHT RUSSISCHER BETREIBER INS NETZ

      Den Cybercrime-Ermittlern des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern ist der Betreiber einer Kinderpornografie-Plattform ins Netz gegangen.

      Nach monatelangen umfangreichen Ermittlungen der Spezialisten sei es gelungen, den Mann im Darknet ausfindig zu machen und die Plattform schließen zu lassen, heißt es in einer Mitteilung der Polizei am Mittwoch.
      Den Ermittlern ist damit ein bedeutender Schlag im Kampf um den Schutz vor sexuellem Missbrauch von Kindern gelungen.
      Ermittlungen im Darknet stellen die Behörden vor große Herausforderungen: Denn der Datenverkehr wird dort verschlüsselt und anonymisiert. Die Fahndung erfordert vor allem eine besondere Fachexpertise.
      Im konkreten Fall erhielt das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern einen anonymen Hinweis über die Seite "Netzverweis".
      "Netzverweis" ist eine seit dem Jahr 2010 bestehende Internetseite, die sich gegen Kriminalität im Internet richtet und unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Inneres und Sport Mecklenburg-Vorpommern steht.
      Einer dieser Hinweise führte die Ermittler zu einer Kinderpornografie-Plattform im Darknet. Eine umfangreiche Auswertung der digitalen Spuren führte die Kriminalpolizisten auch zu einer skandinavischen Firma, mit deren Hilfe sowie weiterer Erkenntnisse ein russischer Tatverdächtiger als Betreiber der Darknet-Plattform ausfindig gemacht werden konnte.
      In Zusammenarbeit mit den russischen Behörden erfolgten umfangreiche Durchsuchungen bei dem Tatverdächtigen in Novocherkassk - mit Erfolg. Ein Netzwerk mit Hunderten Nutzern und 300.000 illegalen kinderpornografischen Dateien konnte ausgehoben werden.
      Wie das LKA in Mecklenburg-Vorpommern weiter mitteilte, sind bundesweit steigende Zahlen im Bereich der Kinderpornografie zu verzeichnen. Im vergangenen Jahr gingen über 35.000 Hinweise auf mögliche strafbare Handlungen in Deutschland im Bundeskriminalamt ein.

      Ein Screenshot der Login-Seite einer illegalen Kinderpornografie-Plattform.


      Quelle: tag24.de