Massive Datenpanne ~ E-Mail-Dienstleister stellte Nutzerdaten ungeschützt ins Netz

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    • Massive Datenpanne ~ E-Mail-Dienstleister stellte Nutzerdaten ungeschützt ins Netz

      Sicherheitsexperten haben eine frei zugängliche Datenbank mit Hunderten Millionen E-Mail-Adressen entdeckt, teilweise kombiniert mit persönlichen Informationen. Die Daten stammen aus einem fragwürdigen Geschäft.

      Erneut sorgt ein massives Datenleck für Schlagzeilen. Es umfasst E-Mail-Adressen kombiniert mit Namen, Telefonnummern, Anschriften und sogar Geburtsdaten sowie Kreditinformationen. Insgesamt mehr als 800 Millionen solcher Informationen haben Experten von "Security Discovery" nach eigenen Angaben in einer frei zugänglichen Datenbank im Internet gefunden. Besonders brisant: Bei den Daten handelt es sich nicht um Informationen, die aus früheren Hacks und Datenleaks gesammelt worden sind. Etwa 35 Prozent der veröffentlichten E-Mail-Adressen sollen zum ersten Mal betroffen sein.

      Firma verantwortlich für massenhaften Spam-Versand
      Die Datenbank soll ursprünglich vom Anbieter Verifications.io stammen. Das Geschäftsmodell: Die Firma überprüft für ihre Kunden Adressen, indem sie massenhaft E-Mails verschickt. Können diese nicht zugestellt werden, wird die Adresse gestrichen. Kommt die Mail an, gilt die Adresse als verifiziert.

      Dieses Angebot ist besonders für die Urheber von Spam-Mails interessant. Sie können von Unternehmen wie Verifications.io ihre E-Mail-Datenbanken überprüfen lassen – und vermeiden durch den massenhaften Versand an nicht mehr existierende Adressen, selbst auf Spam-Listen zu landen.
      Die ungeschützte Datenbank des Unternehmens könnte also eine Sammlung von Adressen sein, die Kunden in der Vergangenheit überprüfen ließen. Ob außer den Sicherheitsexperten noch jemand das Datenleck entdeckt hat oder die Informationen bereits für Spam genutzt worden sind, ist noch unklar. Mittlerweile ist die Datenbank ebenso wie die Website von Verifications.io nicht mehr abrufbar.

      Anfang des Jahres war bekannt geworden, dass die Daten zu Millionen gehackten Onlinekonten frei im Internet verfügbar waren. Diese Datensätze werden auch als "Collections", also Sammlungen bezeichnet. Es handelt sich nämlich um Informationen, die zum Teil über viele Jahre hinweg erbeutet, zusammengetragen und von Internetkriminellen verkauft oder veröffentlicht worden waren. Das erklärt auch die Größe der Datensätze.
      Fünf dieser Sammlungen sind bereits bekannt. Auf Webseiten wie "Have I been pwned" oder dem "HPI Identity Leak Checker" können Nutzer prüfen, ob ihre eigenen E-Mail-Adressen oder Kennwörter betroffen sind. Die von der Datenpanne bei Verifications.io betroffenen Nutzerdaten sind ebenfalls bereits in der Bibliothek von "Have I been pwned" erfasst.

      Verwendete Quellen: T-online

      In meinem Leben habe ich gelebt, geliebt, verloren, vermisst, vertraut, Fehler gemacht, aber am meisten hab ich gelernt. Claudia 3n6el
    • Das mit "Datensammlungen" Geld gemacht wird, ist ja eigentlich schon länger bekannt...

      Die "Datenjäger" freuen sich über jedes neues "Gewinnspiel", wobei um zu gewinnen,
      bitte erstmal Ihre komplette Anschrift, am besten noch mit Geburtsdatum nötig ist....
      Merkt ihr was... ?

      Oder kennt jemand ein "Online-Gewinnspiel" wo ohne Registrierung geprüft werden kann,
      ob man "gewonnen" hat. Solche Aktionen wären doch viel ehrlicher...

      Schlussfolgerung bei einer Anmeldung bei einem Gewinnspiel: BEISPIEL !
      Du bis 45 Jahre alt, männlich und wohnst lt. Browser IP in Papenburg
      Da du dich um 10.00 Uhr bei uns angemeldest hast, bis du entweder ohne Job,
      oder bist selbstständig. Anhand deiner Klickrate beim eingeben deiner
      Adresse können wir sehen, das du ein "Vielschreiber" bist.
      Unser "Cookie" wird dich im Auge halten...

      Booh soviel Daten wissen die von mir, weil ICH ein angebliches "E-Bike"
      gewinnen möchte...

      Schade habe leider keine "Gewinnbenachrichtiung"erhalten... p8

      Vielleicht bin ICH ja beim nächsten "Gewinnspiel" dabei.... la1654
      Bin der Danny Pennywise, natürlich bin ICH harmlos...
    • Claudia schrieb:

      Ähm....... wer macht bei Onlinespielen mit?
      Man soll gar nicht glauben, wieviele den "Coca Cola" Gewinn-Code eingeben..., Krombacher Deckel Code etc., eingeben.
      Überall "Gewinnspiele" wobei diese "Online" erfasst werden, die habe natürlich auch unter "Online" Gewinnspiele erfasst...
      Obwohl diese genannten Anbieter, loben ihre Gewinne wenigstens noch ordnungsgemäß aus.
      Kenne einen, der hat schon Preise bei "Krombacher" gewonnen.

      Allerdings sammeln sehr viele Firmen unsere "Daten", wo bleiben Sie irgendwann...?
      Bin der Danny Pennywise, natürlich bin ICH harmlos...
    • Eben..
      Das ist die Gier.. etwas umsonst zu bekommen.. Und die Blödheit.. freilwillig seine Daten preis zugeben.

      Man muss seinen Namen, Adresse, Geburtsdatum, Familienstand, Telefonnummer und Mailadresse preisgeben.. Und bei Bargewinnen die Kontonummer

      Fehlt noch der Verdienstbescheid und den Pin für die Bankkarte..

      Sorry.. wie blöd kann man sein.. seine Daten so leicht preiszugeben?

      Da wundern sich noch einige.. wieso der Bürger so gläsern ist?

      Unser Smartphone, Google und Facebook wissen schon alles von uns.. jetzt muss das auch noch Coca Cola wissen? (Sitz in der USA)

      In meinem Leben habe ich gelebt, geliebt, verloren, vermisst, vertraut, Fehler gemacht, aber am meisten hab ich gelernt. Claudia 3n6el