Er nannte sich „Devil's Son“ ~ FBI kam Darknet-Dealer aus Hennef auf die Spur

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    • Er nannte sich „Devil's Son“ ~ FBI kam Darknet-Dealer aus Hennef auf die Spur

      Waffen, Kinderpornos, Falschgeld, Drogen: Im Darknet gibt es alles, was kriminell und verboten ist. Auch Frank S. (30, Name geändert) tummelte sich in dem anonymen Netz. Das brachte ihn jetzt für dreieinhalb Jahre hinter Gitter.

      Mit Drogen im Wert von 1,1 Millionen Euro gehandelt

      Der 30-jährige Hennefer musste sich vor dem Bonner Landgericht verantworten. Laut Anklage war er ein Darknet-Dealer, handelte mit Amphetamin, Marihuana, der Partydroge MDMA und Ecstasy-Pillen im Gesamtwert von mehr als 1,1 Millionen Euro.

      Er nannte sich „Devil's Son“ und „Nightmare“
      Frank S. hatte seine dunklen Geschäfte im Oktober 2012 auf der Schwarzmarkt-Plattform „Silk Road“ gestartet. Dafür legte sich der damals arbeitslose Metallbauer die Pseudonyme „Devil's Son“, Teufels Sohn, und „Nightmare“, Albtraum, zu.
      Der Umfang seiner Drogendeals waren da aber noch relativ gering. Daher wurden diese Fälle im Prozess eingestellt – denn sie waren nichts im Vergleich zum folgenden Mega-Ding!

      Ende 2013 wechselte der Angeklagte zur Schwarzmarkt-Plattform „Pandora“ – und legte dort unter denselben Decknamen richtig los. Insgesamt kaufte er im Darknet 569 Gramm Kokain, 15 Kilo Amphetamin-Paste, 3,7 Kilo MDMA, 73.476 Ecstasy-Pillen, knapp drei Kilo Marihuana und 2889 LSD-Trips.
      Den Großteil verkaufte er gewinnbringend weiter, nachdem er Koks und Amphetamin mit Koffein gestreckt hatte. Das Geschäft florierte. Bezahlt wurde in der Internetwährung Bitcoins.

      Festnahme dank FBI
      Doch am 6. Januar 2016 stand plötzlich die Polizei bei Frank S. auf der Matte! Er wurde festgenommen – dank FBI. Die Ermittler der US-Sicherheitsbehörde hatte im Rahmen umfangreicher Ermittlungen im Darknet erst „Silk Road“, dann „Pandora“ beschlagnahmt. Bei der Auswertung der Datensätze waren sie zwischen vielen verschlüsselten Infos auf Klar-Adressen aus Deutschland gestoßen. Zusammen mit dem Zollfahndungsamt München kam man so dem Hennefer auf die Spur.

      Bargeld und Goldbarren sichergestellt
      Als die Ermittler das Haus von Frank S. durchsuchten, stellten sie neben 73.000 Euro Bargeld und drei Goldbarren auch Drogenreste sicher. Die wurden auf den Wirkstoffgehalt getestet. Demnach waren Ecstasy und Amphetamin hochprozentig „Aber das Marihuana ist kaum über die grüne Wiese hinausgekommen“, meinte Richter Marc Eumann bei der Urteilsbegründung.

      Der 30-jährige Angeklagte, der bis zum 20. Mai 2016 in U-Haft saß und dann verschont wurde, hatte im Prozess ein umfassendes Geständnis abgelegt. Der Verzicht auf die Rückgabe des sichergestellten Geldes und Goldes wurde Frank S. ebenfalls strafmildernd angerechnet.

      330 seiner Kunden identifiziert
      Für einen vermutlich eher kleinen Teil seiner Kunden hatte der Schlag gegen den Darknet-Handel ebenfalls Folgen. Die Ermittler konnte 330 Leute aus ganz Deutschland identifizieren, die bei ihm Drogen gekauft hatten. Gegen sie wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

      Quelle: Express

      In meinem Leben habe ich gelebt, geliebt, verloren, vermisst, vertraut, Fehler gemacht, aber am meisten hab ich gelernt. Claudia 3n6el
    • Offenbar haben "DARKNET" Portale wenn Sie denn hochgenommen werden, hier mit Unterstützung von legendären F.B.I.
      einiges zu befürchten. Demnach werten die wohl die gesamten Kundenstamm aus..., was bei "Bagatellfällen" natürlich
      auch für die "Kunden" blöd ist... (Vitaminpillen, Wachmacher).

      Das dramtatische finde ICH immer, das dort auch viel "gepanschtes" angeboten wird, woher niemand weiß wo es
      überhaupt genau her kommt, und was für ein "Dreck" da zusammengemischt wird.

      Claudia schrieb:

      Den Großteil verkaufte er gewinnbringend weiter, nachdem er Koks und Amphetamin mit Koffein gestreckt hatte. Das Geschäft florierte. Bezahlt wurde in der Internetwährung Bitcoins.
      In diesem Fall, hat er was mit "Koffein" gestreckt, war es wirklich so.., welche Nebenwirkungen sind da zu befürchten?

      Drei "Goldbarren" mal eben zu Hause rumliegen haben, ist auch schon wieder ein Besonderheit, also wenn er diese
      vorher irgendwo gut versteckt hätte, wäre das seine "Alterssicherung" gewesen...

      Also das Darknet ist mir persönlich nicht mein "Favorit", weil die Gesetzesgeber im Fall eines Zugriffes,
      ein jeden Kunden in der Liste wahrscheinlich als "Devils Son" ansieht....

      Bin froh, das ICH nur der harmlose Pennywise bin... la1654

      Wie komme hier aus der "Nummer" raus? , a jetzt ja... L12f
      Bin der Danny Pennywise, natürlich bin ICH harmlos...
    • Bei Drogen ist das immer so eine Sache..
      Wenn man Drogen im Darknet oder auf der Straße kauft.. weiß man nie ob und wie das gestreckt wurde,.,

      Ich bin immer noch der Meinung das man.. einige sogenannte Drogen.. wie z.B. Cannabis/Marihuana.. Gras usw.. frei verkäuflich geben sollte..

      Man treibt Konsumenten in die Illegalität... Das geht soweit das einige Konsumenten Straftaten begehen müssen um daran zu kommen..

      Schmerzpatienten müssen sehr oft darum kämpfen um dieses Mittel zubekommen.. Dabei ist es sehr oft das einzige Mittel ….um ein einigermaßen erträgliches Leben führen zu können..

      In meinem Leben habe ich gelebt, geliebt, verloren, vermisst, vertraut, Fehler gemacht, aber am meisten hab ich gelernt. Claudia 3n6el
    • Claudia schrieb:

      Bei Drogen ist das immer so eine Sache..
      Wenn man Drogen im Darknet oder auf der Straße kauft.. weiß man nie ob und wie das gestreckt wurde,.,

      Ich bin immer noch der Meinung das man.. einige sogenannte Drogen.. wie z.B. Cannabis/Marihuana.. Gras usw.. frei verkäuflich geben sollte..

      Ich fahre ja mit meinen Danny ab und zu, nach die Niederlande (wir sagen hier immer Holland, was eigentlich falsch ist),
      und da sind die Umgang mit "Drogen" viel relaxter als bei uns hier. <3
      Wenns sein muss, kann ich auch meine "Krallen" ausfahren. Eure liebe <3 Laura <3
    • Ich bin zwar ein Holland-Fan..
      Nicht wegen den Drogen..
      Meine Droge ist.. Kaffee.. und Zigaretten...

      Trotzdem bin ich immer noch der Meinung.. Deutschland muss lockerer werden mit dem Thema Drogen..
      Die Polizei hätte weniger Arbeit und könnte sich wichtigeren Dingen zuwenden.. Strafverfolgung von schweren und bösen Jungs..

      In meinem Leben habe ich gelebt, geliebt, verloren, vermisst, vertraut, Fehler gemacht, aber am meisten hab ich gelernt. Claudia 3n6el